Jörg Kranzfelder
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Der Pavillon der Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst (ADK) in den Seeanlagen ist ein zentraler Punkt, der Kunstinteressierten und Besuchern der Marktgemeinde einen Eindruck von der am Ort verwurzelten künstlerischen und kunsthandwerklichen Tradition vermittelt. Seit rund neun Jahrzehnten werden hier Arbeiten von in Dießen lebenden Künstlern in eigener Trägerschaft präsentiert und verkauft. Während in der Vergangenheit die Ausstellungs-Saison im Pavillon zumeist im April begann, ergänzt die ADK ihre Aktivitäten in diesem Jahr um ein neues Konzept: die „ExtraPostion N?1 – ADK in Bewegung“.

Wer in diesen Tagen in den Seeanlagen spazieren geht, kann die Vorbereitungen zur Ausstellung sehen. Nicht nur die mit leuchtend orangefarbenen Tüchern verhängten Fenster und Schaukästen des Pavillons sorgen für Aufmerksamkeit, sondern auch eine im Wind flatternde Fahne, die Titel und Öffnungszeiten der kommenden Ausstellung mitteilt. Klar ist: Die ADK ist in Bewegung und damit ihre Mitglieder. Christl Angele-Scheffold, Gabriele Buchner, Noah Cohen, Gastmitglied Martin Gensbauer, Cornelia Goossens, Eva Graml-Lösche, Adelheid Helm, Jörg Kranzfelder, Lösche Keramik, Birgit Meyer, Katharina Ranftl, Monika Rehnert-Rex, die Zinnmanufaktur Wilhelm Schweizer, Magdalena Spenzberger, Walter Spenzberger, und Marion Vorster stellen sich der Aufgabe, diese neue Bewegung zu visualisieren. Es gilt, die Verbindung zwischen der angewandten, funktionsorientierten Gestaltung, die das Kunsthandwerk auszeichnet, und der freien, bildenden Kunst aufzuzeigen. Hierzu haben sich die genannten Künstler und Werkstätten mit dem Motto der ExtraPosition N?1 „in Bewegung“ auseinandergesetzt und Arbeiten angefertigt, die Bewegung zeigen oder ausdrücken, in sich beweglich sind oder dokumentieren, was den Künstler selbst bewegt. Die Suche nach Inspiration, die Kunsthandwerkern und Künstlern gemeinsam ist, wird zum Ausgangspunkt für den Schaffensprozess, um in einer von Produktions- und Marktzwängen befreiten, losgelösten Art und Weise Neues zu entwickeln. Entsprechend wirken die bildnerischen Ergebnisse dieser kreativen Prozesse im Rahmen der Ausstellung als Exponate, im Hinblick auf die weitere Arbeit der ADK-Mitglieder jedoch dienen sie als formgewordene Orientierung beispielsweise für zukünftige Serien.

Bewegung in erweitertem Sinn bringt auch die Einladung von Vanessa Hafenbrädl als Gastausstellerin ins Konzept. Die Filmsequenzen ihrer als Video-Installation angelegten Arbeit, „52 Hz“, projiziert sie in ein mit Wasser gefülltes Glasbecken. Als dezente Spiegelungen setzen sich die bewegten Bilder im Raum fort und verleihen der Atmosphäre des Raums Schwingung.
Eröffnet wird die Ausstellung „ExtraPosition N? 1 - ADK in Bewegung“ mit einer Vernissage am Freitag, 10. März, 19 Uhr. im Pavillon der ADK in den Seeanlagen. Danach können die extra für die Sonderausstellung angefertigten Werke bis einschließlich Sonntag, 19. März, täglich zwischen 15 und 19 Uhr besichtigt werden.

Nue Ammann - Landsberger Tagblatt





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