Jörg Kranzfelder
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UNIKAT - Kunst und Handwerk aus der Ammersee Region
Arbeitsgemeinschaft Diessener Kunst
Arbeitsgemeinschaft Vakanz
Künstlergruppe neun


 

Wir sind eine Synergie von Ideen, Erfahrung, Fachwissen, Kreativität und Kunst die wir für Kunstprojekte, Wettbewerben, Ausschreibungen und Ausstellungen nutzen.

 


Arbeitsgemeinschaft
Vakanz





was ist es - Wolfgang van Elst
was es ist - Josef Pleier
ist es was es ist? - Jörg Kranzfelder







Josef Pleier

1959 geb. Pfronten / Allgäu
1975-78 Bildhauerlehre
1986-92 Akademie der bildenden Künste München bei Prof. Ladner
1993 Diplom

Josef Pleier


 

ein Ausschnitt der Referenzen

weitere Referenzen siehe Homepage - www.josefpleier.de -

 

2003 Aufstellung der „Sonnensäule” im Skulpturenpark „HicTerminus Haeret“
des Bildhauers Daniel Spoerri in Seggiano bei Grosseto / Toscana.

2004 Geladener Wettbewerb Platzgestaltung Sparkasse Peißenberg 2. Platz.

2006 Bundesweite Ausschreibung “Altmarkt – Brunnen” in Plauen 2. Platz.

2008 Ausschreibung, Wettbewerb Dorfbrunnen Böbing / 1. Platz.

2010 Aufstellung und Einweihung einer Skulptur im Krankenhaus
des Diakonischen Werkes München, Maxvorstadt.

 

Josef Pleier
Holzleiten 20
D-82389 Böbing
Tel. 08867 / 1676

j.pleier@gmx.de
www.pleierjosef.de






Wolfgang van Elst

1962 geb. aufgewachsen in Unterammergau
1979 - 1982 Holzbildhauerlehre an der
Schnitzschule Oberammergau
1983 - 1989 Studium der Bildhauerrei an der Akademie der Bildenen Künste
München bei Prof. H. von Pilgrim
ab 1987 Freischaffender Künstler

Wolfgang van Elst


 

ein Ausschnitt der Referenzen

weitere Referenzen siehe Homepage - www.wolfgangvanelst.de -

 

2002 Christiane Schulte Strathaus, Murnau „neue Bilder“, Einzelausstellung
„gegenwaertig“ Einzelausstellung, mit einem Beitrag von Ludwig Haller

2005 Kunst Produzenten Pavillon, München: „Kreuz-Wege“ mit Peter Hirt

2006 Ein Kreuz für das 21. Jahrhundert, Diözäsan Museum Freising Kloster Hegne, Bad Soden

2010 Gestaltung des Altarraums der Herzjesu Kirche Germering

 

Wolfgang van Elst
Jaudenmühle 1
82392 Habach
Tel. 0160 - 70 70 766

kontakt@wolfgangvanelst.de
www.wolfgangvanelst.de






Jörg Kranzfelder

1974 geb. Freiburg
1996 Schulabschluß mit Fachhochschulreife an der Berufsschule
für Metall in Titisee-Neustadt
seit 1996 Selbstständig tätig in den Bereichen Event, Grafik, Video und Fotografie

Joerg Kranzfelder


 

ein Ausschnitt der Referenzen

weitere Referenzen siehe - übermich

 

1996 - 2006 Eventmanagement u.a. für Kadus, Wella AG, procter&gamble
Planung und durchführung von weit über 1000 Veranstaltungen.

seit 1998 Grafik & Internet

2001 - 2006 Video und Fotoproduktion

seit 2006 Freischaffend als Grafiker und Fotograf in Diessen am Ammersee

 

Jörg Kranzfelder
Buzallee 40
86911 Diessen am Ammersee
Tel. 0171 - 65 55 738


joerg@kranzfelder.de
www.jörgkranzfelder.de



Beispiel: Carl Orff Schule
Josef Pleier

DER SCHALLSTEIN VOR DER CARL ORFF SCHULE

 

Die Idee war, die Physik des Schalles und der Musik sichtbar zu machen.
Es ist klar: Musik ist Schwingung. Aber wie kann man diese festhalten?

In der Mitte des Steines ist eine Spirale. Diese ist drehbar gelagert. Durch Drehen erzeugt sie vor dem Auge eine Schwingungslinie, an der ab einer gewissen Geschwindigkeit das Auge keinen Halt mehr findet. Sie ist die Grundschwingung von der aus die Physik vier Arten, Gruppen von Schwingungen unterscheidet.Diese Gruppen sind durch die Formen der vier Öffnungen dargestellt.

Ton Der Ton ist eine ganz gleichmässige Schwingungslinie.
Anschaulich gemacht wird er durch eine Stimmgabel mit dem Kammerton (440 Hz).

Klang Dieser setzt sich aus einer Vielzahl von Tönen zusammen, die aber periodisch wiederkehren und so im Gesamten ein regelmässiges Bild ergeben. Anschaulich gemacht wird er mit einer Klangschale.

Geräusch Es besteht aus einer Fülle von unperiodischen, unberechenbaren, chaotischen Schwingungen.
Anschaulich gemacht werden diese durch aufgehängte, unterschiedlich langen Klangröhren.

Knall Dieser ist ein starker Schwingungsimpuls, der sehr rasch ausklingt. Anschaulich gemacht wird er mit Kastagnetten.

Eine Notenzeile aus der Hand von Carl Orff soll zeigen, was zusammenfassend aus diesen vier Wesensarten des Schalles geschaffen werden kann. Der Goldhintergrund als das Symbol der Ewigkeit verweist auf den philosophischen Aspekt der Musik.

Existiert Musik nur dann, wenn sie gespielt wird? Diese Überlegung berührt auch den letzten Aspekt der Skulptur: Die Schallausbreitung. Die verschiedenen Ausbreitungsgeschwindigkeiten des Schalles in den unterschiedlichen Materialien sind überraschend groß.

Das eingravierte Wellendiagramm zeigt den Unterschied zwischen Luft, Wasser, Holz, Eisen und Stein im Maßstab zueinander. Desweiteren kann die beschriftete Metallmembrane
mit der Faust angeschlagen werden. Dieser Impuls wird in ein 200 Meter langes Rohr geleitet, welches sich im Fundamenthügel befindet. Der Schall wird in den Stein zurückgeleitet und erreicht nach 0,6 Sekunden das obere Schalloch. Eine von mir erzeugte Schwingung erreicht mich wieder. Das bedeutet: Je länger Schallwellen zu mir brauchen, desto älter sind sie, desto tiefer hört man in die Vergangenheit. Hinter dem bei mir ankommenden Geräusch ist das Leben längst weitergegangen; in diesem Fall mein eigenes. Der Schall ist eine gewohnte, alltägliche Erscheinung. Ihn zu beleuchten ist das Anliegen der Skulptur. Was in der Schule musikalisch gelehrt wird, soll vor der Türe der Schule noch spielerisch erweitert werden .

 



Beispiel: Jesus Christus Kirche Germering
Wolfgang van Elst

Jesus Christus Kirche

GESTALTUNG DES ALTARRAUMES
DER JESUS CHRISTUS KIRCHE GERMERING

 

Lehm
Lehm, eines der ältesten Baumaterialien der Menschheit, bildet das Grundmaterial für die Rückwand des Altarraums. Die Lehmstampfwand erdet den Altarraum und schafft zusammen mit der Lehmdecke einen eigenen Raum, ohne sich abzugrenzen. Sie zeigt bewusst die Arbeitsspuren einer modernen Schaltechnik und versucht nicht, die alte Technik zu kopieren, sondern neu zu interpretieren. Die Lehmdecke verbindet den Kirchenraum mit dem Altarraum, in dem sie in beide eingreift und auch durch ihre Materialität zusammen mit der Altarwand einen Platz der Ruhe schafft.

Holz
Der Altartisch, wie auch der Sockelkubus für die Taufschale und der Aufsatz für das Buch am Pult, ist aus Tanne gefertigt. Das Material und die Form sind einfach: ein Tisch in seiner Urform. Er ist Abendmahltisch und nicht Opferaltar, ein Tisch zur Versammlung und zur Begegnung. Die Position längs zum Altarraum schafft noch einmal eine räumliche Verbindung und verweigert sich einer Abtrennung. Der Altar ist keine Barriere, sondern gemeinsames Zentrum. In dieser Mitte steht die Osterkerze, sich stetig verändernd mit unveränderlichem Licht, und ist immer wieder neu zu formen.

 

Gold
Ruhe strahlt auch das goldene Kreuz aus, das die Form des Buchstaben T, grichisch "Tau" hat. Mit hauchdünnem Blattgold, wird es direkt auf den Lehm aufgetragen, wo es das Licht reflektiert. Gold, das seit Jahrhunderten aus der Erde gewonnen wird, hat von je her einen besonderen Wert. Es ist eines der elementarsten Materialien und ist somit keine Farbe, sondern ist einfach Gold.

Glas
Genau wie Gold wird auch Farbe aus der Erde gewonnen. Hierbei sind es Pigmente, die uns die Dinge bunt erscheinen lassen. Ebenso kann uns auch Licht, das mit Hilfe von Glas in seine Bestandteile - die Spektralfarben - aufgefächert wird, farbig erscheinen. Gleichzeitig ist Glas aber auch das Material, das von Licht fast vollständig durchdrungen wird.
Dieses Wechselspiel wird beim Kubus der Kanzel und der Taufschale aufgegriffen. Es wird ein Objekt geschaffen, das sich und seine Farbstruktur je nach Standpunkt und Blickwinkel verändert.